Kunststoffgerechte Fertigung optischer Komponenten


Seminar
23.05.2019 - 23.05.2019
 
 
Veranstaltungsort:
Institut f├╝r Kunststoffverarbeitung (IKV), Pontstra├če 55, 52062 Aachen
Deutschland

 
Veranstalter:
Institut f├╝r Kunststoffverarbeitung (IKV)
RWTH Aachen
52056 / Aachen
Deutschland

Heinz Dersch

Tel.:  0241 80-96631
Fax:  0241 80-92660
http://www.ikv-aachen.de






Beschreibung:
Lernziele des Seminars - Grundlegende Kenntnisse der kunststoffgerechten Auslegung und Replikation von Optiken - Vorgehen bei der Materialauswahl - Einf├╝hrung in die Werkzeugtechnik und Sonderverfahren f├╝r die Herstellung optischer Formteile - Analyse und Auswertung der Bauteilqualit├Ąt in der Fertigung Praxisteil - Exemplarische Herstellung dickwandiger Kunststoffoptiken im Multilayer-Verfahren - Demonstration der Anforderungen an die Anlagentechnik, Formteilgestaltung und Prozessf├╝hrung - Aufzeigen von Problemen und L├Âsungsm├Âglichkeiten an der Spritzgie├čmaschine ├ťber dieses Seminar: In vielen optischen Anwendungsbereichen, beispielsweise im Automobilbereich als Vorsatzoptiken oder Streuscheiben, in Handykameras, Displays oder bei Lifestyle-Produkten haben sich Kunststoffe gegen├╝ber dem klassischen Werkstoff Glas durchgesetzt. Neben einer deutlichen Gewichtsreduktion z├Ąhlen vor allem die gro├če Designfreiheit, die geringen Herstellungskosten sowie die wenigen Nachbearbeitungsschritte zu ihren St├Ąrken. Im Vergleich zum Werkstoff Glas m├╝ssen jedoch bei der Auslegung die geringere thermische und chemische Best├Ąndigkeit sowie die geringere Stabilit├Ąt gegen ultraviolette Strahlung ber├╝cksichtigt werden. Kunststoffoptiken lassen sich sehr pr├Ązise im Spritzgie├čen oder -pr├Ągen abformen. Eine wirtschaftliche Herstellung ist aber nur bei einer kunststoffgerechten Auslegung der Optiken m├Âglich. Da eine fertigungsgerechte Auslegung oft nicht mit den optischen Anforderungen zu vereinbaren ist, wurden Sonderfahren wie das Multilayer- Spritzgie├čen oder neue Werkstoffklassen wie die hochtransparenten Fl├╝ssigsilikonkautschuke (LSR) entwickelt. So k├Ânnen neue Anwendungsgebiete f├╝r Kunststoffoptiken erschlossen werden.

 


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