Dienstag, 09.03.2010
 




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K - Nachricht vom 04.02.2010

Swiss Plastics: Gelungener Auftakt ins Messejahr 2010 für Arburg


 

Auf der Swiss Plastics 2010 demonstrierte Arburg die hochpräzise automatisierte Herstellung von Lichtwellenleitern mit Mikrostrukturen. Damit belegte das Exponat die Leistungsfähigkeit der elektrischen Alldrive-Baureihe, das breite Anwendungsspektrum der Multilift Robot Systeme sowie die Kompetenz Arburgs bei der Umsetzung kunden- und branchenspezifischer Spritzgießlösungen.

Die komplexe Fertigungszelle bestand aus einem elektrischen Allrounder 270 A (Alldrive), einem horizontal eingreifenden Robot-System Multilift H, einer integrierten Qualitätsüberwachung sowie Peripheriegeräten. Produziert wurden hochpräzise Lichtwellenleiter mit Mikrostrukturen auf der Oberfläche. Solche optischen Bauteile finden beispielsweise in der Beleuchtungs- oder der Lichtleitertechnologie Verwendung. „Diese optische Anwendung mit abschließender Qualitätssicherung durch ein Kamerasystem zog besondere Aufmerksamkeit auf sich“, beschrieb Marcel Spadini, Leiter der Schweizer Arburg-Niederlassung, das Interesse der Standbesucher.
Nicht weniger Beachtung fand auch das Herzstück der Automationslösung: der elektrische Allrounder 270 A mit einer Schließkraft von 350 kN und einer Spritzeinheit der Größe 70. „Zahlreiche Fachbesucher zeigten sich vom Leistungspotenzial unserer kleinsten elektrischen Spritzgießmaschine begeistert“, erläuterte Marcel Spadini. „In erster Linie überzeugten die hohe Prozesssicherheit sowie die sehr leise Arbeitsweise. Mit den elektrischen Allroundern, die alle das Arburg-Energieeffizienz-Label „e²“ tragen, verfügen wir über eine Maschinenbaureihe, die hinsichtlich Präzision, Reproduzierbarkeit und Energieeffizienz höchsten Produktionsansprüchen entspricht. Da die Herstellung hochwertiger technischer Bauteile zunehmend an Bedeutung gewinnt, haben wir mit der komplexen Fertigungszelle punktgenau das richtige Exponat für die Bedürfnisse des Schweizer Kunststoffmarktes ausgewählt.“


Automatisierte Produktion und Qualitätsprüfung

Das gesamte Teilehandling übernahm das horizontal eingreifende Arburg-Robot-System Multilift H: Nach der Spritzteilentnahme aus dem Werkzeug von Advaltech AWM wurde ein Kameraprüfplatz angefahren und die Teile punktuell von vier LEDs seitlich angeleuchtet. Die Bestrahlung mit einer Lichtquelle ist entscheidend, um die Lichtwellenleitung auf Qualität und Funktion zu überprüfen. Dadurch wurden die auf dem Spritzteil aufgebrachten Logos sichtbar. Als Qualitätsmerkmal prüfte die Kamera die Helligkeit der Teile, um eine möglichst gleichmäßige Replikation sicherzustellen. Abschließend wurden die Spritzteile geordnet auf einem Förderband abgelegt.

Das PC-Granulat wurde von einem Arburg-Thermolift Materialtrockner und -förderer mit Trockenlufteinheit aufbereitet. Ein Temperiergerät mit Schnittstelle zur Maschine sorgte für eine exakte Werkzeugtemperatur, die bei der Produktion optischer Teile zwingend notwendig ist, um Schlieren und sonstige Fehler zu vermeiden. Alle Funktionen der Peripheriegeräte sind in der zentralen Selogica-Maschinensteuerung integriert, sodass der gesamte, komplexe Produktionsprozess inklusive der Qualitätsprüfung einfach und sicher zu handhaben ist.


Positives Messefazit

„Der erfolgreiche Messeauftritt in Luzern bildet für uns einen sehr guten Auftakt für 2010“, so der Schweizer Niederlassungsleiter. „Einmal mehr hat Arburg bewiesen, dass die Realisierung höchster Anforderungen im Bereich individuell angepasster Automationen zu seinen Kernkompetenzen gehört. Das modulare Arburg-Baukastensystem bildet damit die ideale Voraussetzung, um kunden- und branchenspezifische Spritzgießlösungen effizient umzusetzen.“ Mit Blick auf den Schweizer Kunststoffmarkt fügte er hinzu: „Die Auftragseingangslage scheint sich allmählich von den Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu erholen und zusehends zu stabilisieren. Gerade Märkte wie die Automobil- und deren Zulieferindustrie gehen zunehmend von einer wirtschaftlichen Gesundung aus. Motiviert durch den guten Verlauf unseres Messeauftritts starten wir optimistisch ins neue Jahrzehnt.“



Auf der Swiss Plastics 2010 in Luzern präsentierte Arburg eine optische Anwendung
auf der kleinsten elektrischen Maschine, einem Allrounder 270 A mit 350 kN Schließkraft
und Spritzeinheit 70. Bei der Produktion von Lichtwellenleitern ist aufgrund der
Mikrostrukturen auf den Oberflächen höchste Präzision gefragt. - Foto: Dany Schulthess



Hintergrund:
Der deutsche Maschinenbauer Arburg gehört weltweit zu den führenden Herstellern von Spritzgießmaschinen für die Kunststoffverarbeitung mit Schließkräften zwischen 125 kN und 5.000 kN. Einsatzgebiete sind beispielsweise die Produktion von Kunststoffteilen für Automobile, Kommunikations- und Unterhaltungselektronik, Medizintechnik, Haushaltsgeräte und Verpackungen. Vervollständigt wird das Produktprogramm durch Robot-Systeme, komplexe Projekte und weitere Peripherie. Im Rahmen eines integrierten Managementsystems ist Arburg nach DIN EN ISO 9001 und 14001 zertifiziert. Arburg ist mit eigenen Organisationen in 24 Ländern an 32 Standorten und über Handelspartner in mehr als 50 Ländern vertreten. Produziert wird jedoch ausschließlich im Stammwerk in Loßburg (Deutschland) – mit dem Qualitätssiegel „made by Arburg – made in Germany“. Von den insgesamt über 2.000 Arburg-Mitarbeitern sind rund 1.700 in Deutschland beschäftigt, weitere rund 330 in den weltweiten Arburg-Organisationen.


Kontakt:
ARBURG GmbH + Co KG
www.arburg.com

 

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