K -News vom 06.11.2017

Solvay erweitert sein Portfolio für das Thermomanagement im Fahrzeugbau mit neuen Ryton® PPS- und Amodel® PPA-Hochleistungspolymeren


Mit Einführung von Ryton® R-4-300 Polyphenylensulfid (PPS) und der neuen Amodel® A-89XX Polyphthalamid- (PPA) Serie hat der weltweit führende Spezialpolymerhersteller Solvay eine signifikante Erweiterung seines Materialportfolios für Thermomanagementlösungen bekanntgegeben.

Ryton® R-4-300, der jüngste Neuzugang der Solvay-Familie -basierend auf einem linearen PPS-Produkt, bietet erhöhte Zugfestigkeit und Dehnung bei höchster Bindenahtfestigkeit in dieser Polymerklasse. Das neue Material eignet sich für Baugruppen und Komponenten im Bereich Thermomanagement, deren komplexe Geometrie robuste mechanische Eigenschaften erfordert.

Die Einführung der Amodel® Serie A-89XX erweitert das heute schon breiteste Sortiment der Branche an PPA-Materialien für das Thermomanagement. Die neuen PPA-Typen haben eine Glasfaserverstärkung von 30 bis 50 Prozent und zeichnen sich durch erhöhte Dimensionsstabilität, reduzierte Feuchtigkeitsaufnahme und verbesserte Chemikalienbeständigkeit aus. Damit zielt die Amodel® Serie A-89XX auf Anwendungen wie Thermostatgehäuse, Multi-Kühlmittel-, Wasseranschluss- und Umschaltventile sowie weitere Bauteile im Motorraum.

„Diese beiden neuen, äußerst leistungsfähigen Produktplattformen unterstreichen unsere Kompetenz als Komplettanbieter herausragender Spezialpolymere für Strukturbauteile, Dichtungen sowie Schmiermitteln für Thermomanagementmodule und Mehrwege Ventile“, sagt Brian Baleno, Global Automotive Business Manager der globalen Geschäftseinheit Specialty Polymers von Solvay. „Mit der Wahl vieler unserer fortschrittlichen Polymere können die Fahrzeughersteller außerdem das Design dieser Kom¬ponenten rationalisieren und konsolidieren.“

In Ergänzung des Sortiments an speziell auf das Wärmemanagement ausgerichteten Ryton® PPS- und Amodel® PPA-Typen von Solvay reihen sich die neuen Produkte in das umfassende Portfolio des Unternehmens für Automobilanwendungen ein, darunter Solef® Polyvinylidenfluorid- (PVDF) und Hyflon® Perfluoralkoxy- (PFA) Polymere für Ventildichtungen, Fomblin® Perfluorpolyether- (PFPE) Schmiermittel und Tecnoflon® Fluorelastomere (FKM) für O-Ringe und Formdichtungen.

® Eingetragene Markennamen von Solvay.


Hintergrund:
Als vielseitig spezialisiertes Chemieunternehmen entwickelt Solvay Chemikalien, die bedeutende gesellschaftliche Herausforderungen aufgreifen, und unterstützt Kunden als innovativer Partner in diversen globalen Endmärkten. Produkte und Lösungen von Solvay werden für nachhaltigkeitsfördernde Anwendungen in Luft- und Kraftfahrzeugen, in Smart Devices sowie in Medizintechnik, Erdölförderung und vielen weiteren Bereichen eingesetzt. Die Leichtbaumaterialien des Unternehmens tragen zur umweltverträglichen Mobilität bei, seine Formulierungen optimieren die Nutzung der Ressourcen, und seine Leistungschemikalien helfen die Luft- und Wasserqualität zu verbessern. Solvay, mit Hauptsitz in Brüssel, beschäftigt rund 27.000 Mitarbeiter in 58 Ländern und erzielte 2016 einen Nettoumsatz in Höhe von EUR 10,9 Milliarden, 90 Prozent davon mit Geschäftsaktivitäten, in denen die Gruppe weltweit zu den Top 3 gehört.

Solvay Specialty Polymers stellt mehr als 1.500 Produkte her, die sich auf 35 hochleistungsfähige Markenpolymere verteilen – darunter Fluorpolymere, Fluorelastomere, fluorierte Flüssigkeiten, teilaromatische Polyamide, Sulfonpolymere, aromatische Ultra-Hochleistungspolymere und Hochbarrierepolymere. Zu den vielfältigen Einsatzbereichen zählen u. a. Luft- und Raumfahrtindustrie, regenerative Energiewirtschaft, Automobilindustrie, Medizintechnik, Membranfertigung, Öl- und Gasindustrie, Verpackungswesen, Sanitärinstallation, Halbleitertechnik sowie Draht- und Kabelindustrie.


Kontakt: www.solvayspecialtypolymers.com

 




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