Nach einem erfolgreichen Auftritt auf der JEC-Composites im vergangenen Jahr, beteiligt sich die Hennecke GmbH auch 2010 an der weltweit führenden Messe für Verbundwerkstoffe. Der Maschinen- und Anlagenbauer will das Fachpublikum von den bewährten Vorteilen und verfahrenstechnischen Neuheiten der Polyurethan-Sprühtechnik PUR-CSM (Polyurethan Composite Spray Moulding) überzeugen. Im Mittelpunkt der Messepräsentation steht ein neuer Sprühmischkopf für große Austragsleistungen sowie zukunftsweisende Musterteile aus dem Automotive-Bereich.
Dass sich mittels PUR-CSM faserverstärkte Bauteile oder Compound-Formteile aus ungefüllten oder gefüllten Polyurethan-Systemen im Sprühverfahren herstellen lassen, ist in Fachkreisen mittlerweile kein Geheimnis mehr. Durch stetige Weiterentwicklung und modularen Ausbau des Produkt-Portfolios gelingt es jedoch immer wieder, neue Anwendungsfelder zu identifizieren. Bestes Beispiel hierfür ist die Herstellung von großdimensionierten Composite-Bauteilen. Im Mittelpunkt steht dabei ein neuer Sprühmischkopf mit einer beachtlichen Gesamtaustragsleistung von mehr als 1000 g/s – ein Novum im Bereich der Sprühverarbeitung von Polyurethan. Dabei stellt der Neuzugang in der CSM-Mischkopf-Palette je nach Bedarf zwischen 150 und beachtlichen 800 Gramm reaktives Gemisch pro Sekunde zur Verfügung.

MN 14-2 CSM - Foto: Hennecke2
Zusätzlich sorgt eine individuell zuschaltbare Glasfaserzuführung mit elektromotorischem Antrieb und einer Austragsleistung von bis zu 300 Gramm pro Sekunde für die notwendige Verstärkung des Bauteils. Nicht verwunderlich also, dass hinter dem Kürzel MN14-2 CSM ein idealer Partner für Sprühapplikationen steckt, bei denen besonders große Austragsleistungen im Mittelpunkt stehen. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal und Vorteil für die Anwendung ist die CSM-typische Selbstreinigung der Sprühdüse, welche die Polyurethan-Experten der Hennecke GmbH auch in dieser Austragsleistungsklasse verwirklichen konnten. Neben Neu- und Weiterentwicklungen innerhalb der Maschinentechnik präsentieren die Polyurethan-Spezialisten der Hennecke GmbH auf der JEC auch verschiedene zukunftsweisende Musterteile, welche die Besucher von der Flexibilität und der spezifischen Sprühqualität der Hennecke CSM-Technologie überzeugen werden. Im Zentrum des Interesses steht dabei ein Dachmodul des deutschen Hochleistungs-Sportwagens Artega GT, dessen Karosserie -als erster Serien-PKW weltweit- komplett aus Polyurethan besteht. Das Hightech-Bauteil steht für eine weitere Premiere: Es ist das erste Dachmodul in Composite-Bauweise.

Artega GT Foto: Artega Automobil
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