K -News vom 18.10.2017

Neues Herzstück für Laserschweißmaschinen


Für die neueste Generation von Laserschweißmaschinen hat LPKF die leistungsstarke Processing Unit PU-W entwickelt – das Herzstück der Anlagen. Mit der neuen PU-W werden die Maschinen noch flexibler einsetzbar, leistungsfähiger und eröffnen einen noch höheren Effizienzgrad. 

Die LPKF Processing Unit Welding verfügt über einen kalibrierten Laserspotdurchmesser, der zwischen 2,2 und 4 mm stufenlos einstellbar ist. Das Strahlprofil des eigens entwickelten Lasers sorgt für eine gleichmäßigere Energieverteilung im Laserspot. Dadurch werden kürzere Zykluszeiten bei gleicher Leistung erreicht; das größere Prozessfenster erleichtert die Projekteinrichtung und kommt der Qualität des Schweißergebnisses zugute. Dass die Optikeinheit für neue Projekte nicht umgebaut werden muss, erhöht die Maschinenauslastung und steigert die Effizienz weiter. 

Der volldigitale Scanner der PU-W arbeitet präzise mit nur minimalem Drift. Durch die Kalibrierung des Scanfeldes ist eine anpassungsfreie Übertragung von Schweißkonturen zwischen verschiedenen Anlagen weltweit einfach möglich. 
Hardware- und Software sind ideal aufeinander abgestimmt und erleichtern den Anwendern den Maschineneinsatz. CAD-Daten werden direkt importiert; das Einrichten der Prozessparameter und Konturanpassungen sind einfach und schnell umzusetzen. 

Die Laserspezialisten von LPKF haben darüber hinaus an weiteren wichtigen Details der Maschine gefeilt. So sorgt beispielsweise eine Infrarotbeleuchtung auch bei eingefärbten Decklagen für einen sichtbaren Schweißbereich. Eine Prozessüberwachung ist durch Pyrometrie ebenfalls möglich.



Die speziell für das Kunststoff-Laserschweißen entwickelte Processing Unit Welding (PU-W) macht die Laserschweißanlagen von LPKF noch leistungsfähiger, präziser und flexibler. 


Hintergrund:
LPKF Laser & Electronics AG produziert Maschinen und Lasersysteme, die in der Elektronikfertigung, der Medizintechnik, der Automobilindustrie und bei der Herstellung von Solarzellen zum Einsatz kommen. Rund 20 Prozent der Mitarbeiter sind im Bereich Forschung und Entwicklung beschäftigt.


Kontakt:
www.lpkf-laserwelding.com
www.lpkf.com

 




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