K -News vom 22.02.2010

Doppelte Produktionsfläche in Georgsmarienhütte


Von 1.350 auf 2.700 Quadratmeter erweitert der Geschäftsbereich Automotive Component Systems (ACS) von KraussMaffei seine Produktionsfläche am Standort Harderberg, einem Stadtteil von Georgsmarienhütte in Niedersachsen. Der Startschuss für die Bauarbeiten, die auch umfangreiche Erweiterungen bei den Büroflächen und Sozialräumen umfassen, ist am 4. Februar 2010 gefallen: Den ersten Spatenstich für das neue Gebäude führten gemeinsam Frank Peters, Geschäftsführer von KraussMaffei, Heinz Lunte, Bürgermeister der Stadt Georgsmarienhütte und Rainer Janotta, Werksleiter von KraussMaffei in Harderberg, aus.

Bereits im Spätsommer dieses Jahres wird die Erweiterung abgeschlossen sein. KraussMaffei ACS fertigt in Harderberg Werkzeuge für die Polyurethanverarbeitung. Zusammen mit den in München produzierten Maschinen sowie eigenen Automationslösungen bietet KraussMaffei seinen Kunden in der Reaktionstechnik damit komplette Anlagen für jede Produktionsaufgabe.


Gegen den Trend und für die Zukunft

„Dass wir unsere Kapazitäten in Harderberg gerade jetzt so stark ausbauen, ist ein positives Signal in zweierlei Hinsicht“, so lautet die Wertung von Frank Peters, dem für die Reaktionstechnik verantwortlichen KraussMaffei-Geschäftsführer. „Erstens sind wir als Technologieanbieter mit eigenem Werkzeugbau breit genug aufgestellt, um auch jene Marktsegmente und Nischen bedienen zu können, in denen noch Wachstum stattfindet. Und zweitens schaffen wir jetzt die Kapazitäten der Zukunft für den Zeitpunkt, in dem die Konjunktur nicht nur zaghaft, sondern deutlich anzieht.“ Mit der Erweiterung hat KraussMaffei zudem die Möglichkeit, zusätzliche Werkzeugmaschinen in Harderberg zu installieren. Zudem hat Kundenorientierung bei der Erweiterung einen hohen Stellenwert: Das neue Highlight am Standort wird das Technikum sein, in dem zwei einsatzbereite PUR-Anlagen zum Zweck der Geheimhaltung vollkommen voneinander abgeschottet aufgebaut werden können.


Chancen nicht nur im Automobilbau

Zum KraussMaffei-Geschäftsbereich ACS gehört außer dem Standort Harderberg auch das Werk Viersen in Nordrhein-Westfalen. Für den gesamten Werkzeugbau gilt: Während die Verkaufschancen für neue Kunststoff verarbeitende Maschinen stark an die erwartete Kapazitätsauslastung bei den Verarbeitern gekoppelt sind, ist eine solche Abhängigkeit im Werkzeugbau weit weniger ausgeprägt. Werkzeuge werden immer dann gebraucht, wenn neue Produkte entwickelt werden, egal ob diese in Massen oder in kleineren Serien zu fertigen sind. Und diese neuen Produkte kommen inzwischen nicht mehr nur aus dem Automobilbau: Rund 30 Prozent der von KraussMaffei ACS gefertigten Werkzeuge sind für die Bau- und Elektroindustrie bestimmt, entfallen also auf Non-Automotive-Anwendungen.



Spatenstich im winterlichen Harderberg: Frank Peters, (Mitte) Geschäftsführer
von KraussMaffei, Heinz Lunte (3. v. r.), Bürgermeister der Stadt Georgsmarienhütte
und Rainer Janotta (2. v. l.), Werksleiter von KraussMaffei in Harderberg, gaben
gemeinsam mit Kollegen den Startschuss für die Erweiterung der Produktionsfläche
des Geschäftsbereichs Automotive Component Systems (ACS)von KraussMaffei.



Hintergrund:
KraussMaffei ist gemessen am Umsatz Weltmarktführer bei Kunststoff und Gummi verarbeitenden Maschinen und Anlagen. Das Unternehmen bietet mit der Spritzgieß-, Extrusions- und Reaktionstechnik als einziges drei wesentliche Maschinentechnologien für die Kunststoff und Gummi produzierende und verarbeitende Industrie an.
Unter dem Dach der KraussMaffei Gruppe sind die Marken KraussMaffei, KraussMaffei Berstorff und Netstal zusammengefasst. Die Marke KraussMaffei deckt das Spektrum der Spritzgieß- und der Reaktionstechnik ab, erfolgreiche Lösungen in der Extrusionstechnik werden durch KraussMaffei Berstorff vertreten. Die Spritzgießmaschinen des Schweizer Tochterunternehmens Netstal erfüllen Premium-Anforderungen hinsichtlich Prozessführung, Formteil-Qualität sowie Produktionsleistung und werden vor allem bei der Herstellung besonders anspruchsvoller technischer und dünnwandiger Kunststoff-Formteile eingesetzt.
Mit der Expertise und dem Know-how aus über 100 Jahren Erfahrung im Bau von Kunststoff- und Gummimaschinen ist KraussMaffei heute ein bedeutender Technologie- und Prozesspartner der Industrie und bietet sowohl spezialisierte als auch integrierte Komplettlösungen an. Die Gesellschaft mit Hauptsitz in München  ist dank eines Vertriebs-Netzwerkes von über 140 eigenen Gesellschaften und Vertretungen sowie über 570 Servicemitarbeitern global an den Standorten der Kunden präsent.


Kontakt:
KraussMaffei Technologies GmbH
Krauss-Maffei-Str. 2
80997 München
Germany
www.kraussmaffei.com

 




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