Mit seinem neuen "Baustoffler XXLight" erregt der ostdeutsche Fahrzeugbauer Ackermann seit Monaten Aufsehen: Der für Baustoffe und schweres Material konzipierte LKW-Anhänger gilt als sicherste Transportlösung ihrer Art. Erstmals öffentlich vorgestellt wird die Neuheit auf der Bautec im Februar in Berlin und anschließend auf der Saale-Bau im März in Halle (Saale).
Was diesen offenen Anhänger auszeichnet, ist seine in solcher Konsequenz bislang nicht realisierte Sicherheits- und Nutzlastoptimierung. Das Thema brennt vielen Transporteuren auf den Nägeln: Kaum einer, dem Lastüberschreitung oder verrutschende Ladung fremd sind. Zwar lassen sich auch mit marktüblichen Fahrzeugen sichere Transporte durchführen. Doch hapere es im Praxisbetrieb oft an der Ladungssicherung, bestätigen Bauunternehmer: "Nicht immer wird ordnungsgemäß geladen". Bei Unfällen haften Halter und Fahrer.
Ackermanns Antwort besteht unter anderem aus einem einteiligen Ladeboden aus Verbundwerkstoff auf Kunststoffbasis. Ein echtes Novum: Die Rutschhemmung ist selbst bei Nässe so hoch, dass auf Anti-Rutschmatten verzichtet werden kann. Für weitere Flexibilität sorgt eine mittig in Längsrichtung eingelassene Schwerlast-Ankerschiene. Mit ihr lassen sich insbesondere Teilladungen in kürzester Zeit in alle Richtungen einwandfrei sichern. Damit Verlader das Ladegewicht nicht unbeabsichtigt überschreiten, hat Ackermann 1,5 Tonnen Leergewicht eingespart - oder Ladegewinn realisiert, je nach Sichtweise. Die Festigkeit blieb erhalten, weil man das Chassis nach Erkenntnissen aus dem Flugzeugbau konzipiert hat. Willkommener Nebeneffekt: Der "Baustoffler" läuft spurstabil und klappert nicht - selbst die Zurrösen im Außenrahmen halten Ruhe.


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