K -News vom 17.02.2010

Borealis Innovationen und Investitionen für die Automobil- Branche im Blickpunkt auf der VDI 2010


Fortschrittliche Leichtgewicht-Innovationen für den Automobilgiganten BMW und modernste wegweisende Materialien für VW präsentiert Borealis auf dem 34. Internationalen Kongress für Kunststoffe im Automobilbau vom 17. bis 18. März 2010 in Mannheim. Diese neuesten Entwicklungen des führenden Anbieters innovativer Lösungen im Bereich Basischemikalien und Kunststoffe bieten den Kunden die Möglichkeit, Produktionseffizienz und Umweltfreundlichkeit der Produkte zu verbessern. 

„Das VDI ist ein wichtiges Wissensforum und Treffpunkt für die gesamte Automobilbranche“, erklärt Harald Hammer, Vice President für den Geschäftsbereich Mobility bei Borealis. „Wir werden uns heuer vor allem auf Lösungen konzentrieren, die das Ergebnis unserer aktiven Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Innovation gemeinsam mit unseren Kunden sind. Wir werden zeigen, wie enge Zusammenarbeit und Borealis Kompetenzen im Bereich Innovation und Support die Entwicklung einzigartiger Materialien ermöglichen, welche die Herausforderungen der Industrie in Bezug auf Produktion, Umwelt und Sicherheit erfüllen.“

Borealis’ XMOD™, mit Glasfasern verstärkte Polypropylen (PP)-Compounds, Nepol™, langglasfaserverstärkte PP-Typen, und Daplen™, thermoplastische Olefin (TPO)-Compounds, wurden technisch weiterentwickelt. Die Fortschritte finden in einer breiten Palette von Applikationen im Innen- , Außen- und im Motorbereich Anwendung. Zu den auf der VDI 2010 vorgestellten Innovationen zählen: 

- Armaturenbrett-Träger für BMW 7 Serie: eine leichte, rezyklierbare Alternative auf Basis einer maßgeschneiderten und zu 20% langglasfaserverstärkten Nepol-Type. Die neue Komponente ermöglicht bis zu 20% Gewichtsreduktion und verfügt über die exzellente Widerstandsfähigkeit und mechanische Leistungsfähigkeit schwererer Alternativmaterialien. Ihr besseres Verzugsverhalten und die leichtere Verarbeitbarkeit führen außerdem zu niedrigeren Systemkosten. 

-  VW Luftansaugkrümmer (AIM, Air Intake Manifold): mit dem hoch leistungsfähigen XMOD GB306 verwendet die Autoindustrie erstmals PP für diese High-Tech-Anwendung. Dank seiner niedrigeren Verarbeitungstemperaturen und der Kombination von geringerem Gewicht und niedrigerer Dichte trägt es bei der Produktion von AMI-Teilen zu verbesserter Produktionskosteneffizienz und geringeren Gesamtkosten bei. Neben einer Gewichtsreduzierung von bis zu 15% und weniger Energieverbrauch werden auch eine deutlich bessere, akustische Performance und eine verbesserte Rezyklierbarkeit der Teile erreicht. 

Borealis wird außerdem Investitionen in seine Liefermöglichkeiten und Partnerschaften hervorheben, mit denen der Automobilmarkt vor Ort besser unterstützt wird. Dazu zählen neue Compound-Standorte, wie zum Beispiel die 50.000 Tonnen Anlage für Kunststoffe in der Fahrzeugtechnik des Borealis’ Joint Venture Borouge in China, eine Anlage in Itatiba, Brasilien, Produktions- und Lieferverträge mit Tochtergesellschaften der Mitsubishi Chemical Corporation sowie ein weltweites Netz von Vertriebsbüros. Die Eröffnung des Borealis Innovation Headquarters in Linz mit seinem One-Stop-Shop Konzept für Forschung, Produktentwicklung und Prüfeinrichtungen trägt dazu bei, dass Borealis seine Innovationskraft weiter steigern und die Marktreife für seine Produkte beschleunigen kann.



Armaturenbrett-Träger der BMW 7 Serie: eine leichte, rezyklierbare Alternative
auf Basis einer maßgeschneiderten 20% langglasfaserverstärkten Nepol-Type.



VW Luftansaugkrümmer: mit dem hoch leistungsfähigen XMOD GB306 wird
erstmals in der Autobranche PP für diese High-Tech-Anwendung eingesetzt



Hintergrund:
Borealis ist ein führender Anbieter von innovativen Lösungen im Bereich Basischemikalien und Kunststoffe, die wertvolle Leistungen für die Gesellschaft erbringen. Mit einem Umsatz von 6,6 Mrd. Euro im Jahr 2008, Kunden in über 120 Ländern und 5.400 Mitarbeitern weltweit, steht Borealis zu 64% im Eigentum der International Petroleum Investment Company (IPIC), Abu Dhabi, sowie zu 36% der OMV, dem führenden Energiekonzern im europäischen Wachstumsgürtel. Borealis hat seine Konzernzentrale in Wien, Österreich und betreibt Produktionsstandorte, Innovationszentren und Kundenservice-Zentren in Europa sowie in Nord- und Südamerika. Mit Borouge, einem 1998 gegründeten Joint-Venture mit der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC), einem der weltweit größten Erdöl-Unternehmen, ist Borealis auch im Nahen Osten, dem asiatisch-pazifischen Raum, dem indischen Sub-Kontinent sowie in Afrika tätig. Borouge beschäfigt rund 1.400 Mitarbeiter und arbeitet mit Kunden in mehr als 50 Ländern zusammen. Die Konzernzentralen befinden sich in Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate, und in Singapur.
Unter Nutzung der einzigartigen Borstar® Technologie und 50 Jahren Erfahrung im Bereich Polyolefine (Polyethylen und Polypropylen), bieten Borealis und Borouge innovative und hochwertige Kunststofflösungen für die Bereiche Infrastruktur (Rohrsysteme, Energie- und Kommunikationskabel), Automobile und anspruchsvolle Verpackungen. Zusätzlich produziert und vermarktet Borealis eine breite Palette an Basischemikalien von Melamin und Pflanzennährstoffen bis Phenol und Aceton. 
Borealis und Borouge produzieren rund 4,4 Millionen Tonnen Polyolefine pro Jahr (T/J). Bis Mitte 2010 wird Borouge seine Polyolefin-Produktionskapazität auf 2 Millionen T/J verdreifachen. Eine zusätzliche Erweiterung um 2,5 Millionen T/J wird bis zum Jahr 2013 erfolgen. Beide Unternehmen investieren kontinuierlich in die Zukunft, um ihren Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette und weltweit qualitativ hochwertige Produkte, Beständigkeit und Liefersicherheit bieten zu können. 


Kontakt: www.borealisgroup.com

 




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