K -News vom 15.04.2014

EBLOW- und HYBLOW-Baureihen punkten in der Verpackungsszene


Die BEKUM-Gruppe gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Blasanlagen für Kunststoff-Hohlkörperverpackungen. Auf der Interpack 2014 präsentiert BEKUM seine umfassenden Blasformmaschinen-Baureihen.
 
Im Mittelpunkt  der Interpack 2014 steht die vollelektrische Maschinengeneration EBLOW. Das elektrische Antriebskonzept findet unter den Herstellern von Kunststoffverpackungen durch den energieeffizienten Antrieb deutlich Zuspruch. Neben den reinen Vorteilen der Maschinentechnik sprechen auch die aktuellen Trends der Verpackungsszene für das Extrusions-Blasformen. Dazu zählen höhere Ansprüche an das Design, die Halbarkeitsverlängerung, die zunehmende Nachfrage nach kompletten Linien und Ressourcenschonung im Rahmen gesteigerter Nachhaltigkeitsziele der Hersteller.
 

Kleinblasmaschinen  stellen Millionen Kunststoffverpackungen sehr wirtschaftlich her
 
Kunststoffverpackungen und –behälter lassen sich wirtschaftlich auf Ein- und Zweistationen-Blasmaschinen der elektrischen EBLOW- und hydraulischen HYBLOW-Baureihen von BEKUM produzieren. Je nach Maschinentyp können Flaschen und Behälter mit Fassungsvermögen zwischen 3 ml und 20 l hergestellt werden. Damit werden Ausstoßleistungen je nach Größe von über 100 Millionen Behältern pro Jahr möglich. Moderne Produktions-Technologien, wie das „Tandem Blow“-Verfahren, welches gleichzeitiges Blasen von oben und unten aus einem extrudierten Schlauch ermöglicht, eignen sich ideal zur Herstellung von Verpackungen bis 330ml bei sehr hohen Stückzahlen, wie etwa bei Trinkjoghurt- bzw. Actimel-Flaschen. Das „Tandem Blow“-Verfahren ermöglicht nicht nur eine Erhöhung der Ausstoßleistung um 100% gegenüber einer konventionellen Produktion. Auch das Flaschengewicht kann durch Produktionsoptimierungen der Anlagentechnik aus Berlin reduziert werden. So ergeben sich wesentliche Materialeinsparungen, gegenüber den marktüblichen Standardgewichten. Dies ist ein überzeugender Beitrag zu Ressourcenschonung und Verbesserung der nachhaltigen Produktion von Verpackungshohlkörpern.
 
 
Die Bedeutung der „individualisierten Verpackung“ wächst 

Das Extrusions-Blasformverfahren zeigt sich für Verpackungsverarbeiter zunehmend interessanter durch „geometrische Artikelfreiheitsgrade“, gegenüber z.B. streckgeblasenen Artikeln. Dieser Designvorteil ist in den Bereichen Drogerie oder Lebensmittel eine Option, bestimmte Aufmachungsvariationen sehr schnell ins Verkaufsregal zu bringen. „Das Blasformen bietet einige Freiheitsgrade oder Variationsoptionen zusätzlich, wenn sich die Verpackung attraktiv und verkaufsfördernd in den Regalen präsentieren soll“, so Andreas Kandt, Geschäftsführer von BEKUM.
 
 
Coextrusions-Technologie wird beim Verpacken wichtiger 

Verpackungen mit integrierten Schutzbarrieren können mit der Coxtrusions-Technologie hergestellt werden, die das Diffundieren von Außen nach Innen oder umgekehrt verhindern sollen. Ein Lebensmittel oder Pharmaprodukt soll so gut wie möglich gegenüber oxidativen Reaktionen geschützt werden. Dies bedeutet: Je höherwertiger die Verpackung mit einer Barrieretechnologie ausgestattet wird, desto länger kann das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ausgelegt werden. Ein langes MHD gilt gegenüber Konsumenten als ein gutes Verkaufsargument. Sie erleichtern eine Bevorratung und senken tendenziell die Vernichtungsquoten von Lebensmitteln im Handel und bei Endverbrauchern. Diese Logik kann man auf Lebensmittel- oder Drogerieverpackungen anwenden, aber bei BEKUM insbesondere auch auf Pharmaverpackungen. „Wenn der wertvolle Verpackungsinhalt geschützt werden soll, bietet das Blasformen durch Coextrusions-Technologie zahlreiche Optionen, die „normale" Verpackungen so nicht leisten“, ergänzt Andreas Kandt.
 
         
„Green und Clean“ im Produktionsalltag

Die Wendelverteilerblasköpfe von BEKUM bieten sich für die Coextrusions-Technologie besonders gut an. Sie ergeben eine exzellente, gleichmäßige Wanddickenverteilung im Extrudat, die dem Verarbeiter signifikante Potenziale bei der Optimierung der Schlauchqualität und der Halsöffnungen eröffnen. Die Verbindung großer Präzision und hoher Steifigkeit bei der EBLOW –Serie gewährleistet verbesserte Artikelqualität, Prozesssicherheit und Energie- sowie Materialeffizienz. Im Produktionsalltag der Verarbeitung ergeben sich eine Reihe von relevanten Pluspunkten in puncto Wirtschaftlichkeit: So sorgt die hohe Präzision der Kalibrierung, verbunden mit der effektiven Abstützung des Formenträgers im C-Rahmen auch nach vielen Betriebsstunden für eine konstant hohe Qualität der Blasformteile, vor allem im kritischen Halsbereich. Die Maschine ist dabei hochverschleißfest: Die Standzeiten werden durch die ausgewogene, gleichmäßige Belastung wesentlich erhöht. 



Vollelektrische Blasformmaschine EBLOW 607 D mit 240 kN Schließkraft - Bild: BEKUM



Andreas Kandt (CEO, BEKUM): „Wenn der wertvolle Verpackungsinhalt
geschützt werden soll, bietet das Blasformen durch Coextrusions-Technologie
zahlreiche Optionen, die „normale" Verpackungen so nicht leisten.“ - Bild: BEKUM



Auf der Interpack stets ein Thema: Design und Funktion von Trink- und Milchverpackungen - Bild: BEKUM



Hintergrund:
BEKUM – Weltweit alles für die Kunststoffverpackung aus einer Hand  -   Wenn es um innovative und wirtschaftliche Maschinen-Lösungen mit hoher Produktivität für individuelle Verpackungs-Anforderungen geht, ist BEKUM mit über 55 Jahren Erfahrung in der Blasformtechnik weltweit eine hervorragende Wahl. Mit zukunftsorientierten und produktionssicheren Verfahren und Maschinen für die wirtschaftliche Herstellung geblasener Hohlkörper von 5 ml bis 3.000 l bietet BEKUM für die Kunststoffverpackung alles aus einer Hand.
Die BEKUM-Gruppe gehört zu den führenden Herstellern von Extrusions-Blasformanlagen für Kunststoff-Hohlkörperverpackungen weltweit.
Gleichzeitig tritt das Unternehmen als Generalunternehmer für die Errichtung ganzer Produktionslinien auf. Produktionslinien sind komplette Installationen, mit denen Kunststoffbehälter hergestellt, sortiert, gefüllt, dekoriert und verpackt werden.
Dazu gehören alle Zusatzeinrichtungen, von der Rohstoffaufbereitung über die Abfallregenerierung, Herstellung der Verschlüsse und Installation aller Nebenaggregate, bis hin zur Laboreinrichtung.
So wurden komplette Produktionslinien für Milch, Speiseöl, Essig, Pulverkaffee, Salz, pharmazeutische und kosmetische Produkte, flüssige Seifen, Spülmittel, Farben, Benzin und Motoröle in viele Länder der Erde geliefert.
Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit und ausgereifte Konzeption, sowie über fünf Jahrzehnte Erfahrung, kennzeichnen den hohen Standard der BEKUM-Produktionslinien und damit auch der Blastechnik.
BEKUM (Berliner Kunststoff Maschinen) wurde 1959 in Berlin gegründet. Der Senkrechtstart des Unternehmens begann schon im gleichen Jahr mit der Entwicklung der 1. Ringflächenkalibrierung der Welt. Zahlreiche Erfindungen und Patente folgten und bestätigten, dass BEKUM mit seinen innovativen und kundennahen Maschinen-Lösungen seiner Zeit immer ein Schritt voraus war – und daran hat sich bis heute nichts geändert. Das Know-how aus weltweit über 16.000 verkauften Blasmaschinen bringt BEKUM in jeden neuen Kundenwunsch ein.
Heute arbeiten in der BEKUM-Gruppe weltweit 370 Mitarbeiter an 4 Standorten und erwirtschaften einen Umsatz von 80 Mio. EUR (2013).


Kontakt:
BEKUM Maschinenfabriken GmbH
Lankwitzer Strasse 14-15
D-12107 Berlin
Germany
www.BEKUM.de
BEKUM auf der Interpack 2014: Halle 5 / D37

 




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