K - Nachricht vom 25.02.2013

Komfort wird in der Premiumklasse groƟgeschrieben


Weber Kunststofftechnik ist einer der führenden Anbieter, wenn es darum geht, nicht nur innovative Kunststoffteile herzustellen, sondern auch den Endkunden dabei zu faszinieren. Der Thermo-Cupholder, mit dem sich Weber bereits seit 2006 beschäftigt, gehört zu den zukunftsweisenden Projekten, die Innovation und Kundenkomfort widerspiegeln.

Gemeinsam mit AUDI hat die ideenreiche Kunststofftechnik-Schmiede die Entwicklung vorangetrieben. Seit Produktionsbeginn steigt die Nachfrage stetig: waren es 2008 gerade mal 12.000 Fahrzeuge, die mit dem Thermo-Cupholder ausgestattet wurden, so stieg die Stückzahl 2012 auf 110.000 Stück und der Bedarf ist ungebrochen. 
Der Thermo-Cupholder wertet das Cockpit des Q5 weiter auf und erweitert grundlegend die Funktionalität des Getränkehalters. Der Kunde kann die eingestellten Getränke je nach Bedarf kühl oder warm halten. Per Knopfdruck wird von heiß (geregelt +58° C) auf kalt (geregelt +3° C) umgeschaltet, in ein und demselben Getränkehalter. Das besondere Detail: die Restwärmeanzeige. Analog dem Haushalts-Ceranfeld warnt diese vor einem noch heißen Thermobehälter, um sich nicht die Finger zu verbrennen. Zudem wird der Abbau der Restwärme angezeigt, bevor ein Getränk zum Kühlen eingestellt wird. 
Besonders in Asien und den USA schätzt man den Komfort Getränke auf der gewünschten Temperatur zu halten, egal ob es draußen kalt oder heiß ist. 
 

Innovative Weiterentwicklung gelungen

Weber, als innovativer Lieferant bekannt, hat den Thermo-Cupholder seit seinem Serienstart 2008 kontinuierlich weiterentwickelt. Ehrgeiz der Ingenieure war es, die vom Serienstart an eingesetzte gut wärmeleitende Aludruckgussschale ohne Performanceverlust durch eine Kunststoffschale zu ersetzen. Vorteile für den Kunden AUDI: erhebliche Gewichtseinsparung und mehr Prozess-Sicherheit. Zwei Jahre hat das Experten-Team in die Entwicklungs- und Testphase gesteckt, um den geeigneten Kunststoff zu finden. Da sich kein Serienmaterial am Markt eignete, stieß Weber die Entwicklung einer geeigneten Rezeptur selbst an. Mit der Anpassung einiger weiterer Komponenten konnte die Substitution von Aluminium auf Kunststoff zur Begeisterung des Kunden AUDI durchgeführt werden. „Unser Zutrauen, die Teile immer wieder in Kunststoff abzubilden reizt uns“, so der Weber-Projektverantwortliche Harald Wagner. 
 

Auf Nummer sicher gehen


Bei diesem anspruchsvollen Bauteil ist es dem Kunststofftechnik-Spezialisten wichtig, eine 100%ige Lieferfähigkeit zu garantieren. Mit einer aufwändigen „End-of-Line-Prüfung“ wird der fertige Thermo-Cupholder auf elektrische und mechanische Perfektion überprüft. Die Vollständigkeit der Montageteile, das Einmessen einer LED auf Restwärmeanzeige und die Temperaturkennlinie stehen im Fokus dieser Prüfung. Jede Baugruppe erhält zum Abschluss eine eigene Seriennummer für einen lückenlosen Qualitätsnachweis. Der Erfolg gibt Weber recht, seit Lieferbeginn 2008 gab es noch nicht eine einzige Reklamation. 



Die kontinuierliche Weiterentwicklung ist Weber Kunststofftechnik gelungen. Der Thermocupholder
bietet die Möglichkeit eingestellte Getränke je nach Bedarf kühl oder warm zu halten.  



Hintergrund:
Weber Kunststofftechnik + Formenbau ist ein unabhängiges, inhabergeführtes, mittelständisches Familienunternehmen und Systempartner für anspruchsvolle Branchen wie Automotive, Gebäude- und Hausgerätetechnik, Heiztechnik sowie Medizintechnik. Seit über 60 Jahren – in der dritten Unternehmergeneration – steht der Name Weber für hochwertige Qualität, Innovation und Flexibilität. Mit rund 900 Mitarbeitern entwickelt und produziert die Weber Gruppe an den Standorten in Deutschland, Polen und China Kunststoff-Komponenten, Module und Systeme sowie Spritzgießformen.

Die Weber GmbH & Co. KG wurde 1949 von Josef Weber gegründet und von Artur Zipp als Nachfolger und Mitinhaber annähernd vier Jahrzehnte geführt. Seit 1996 leitet Dr. Thomas Zipp, als geschäftsführender Gesellschafter in der dritten Generation das Unternehmen. Weiterer Geschäftsführer ist Werner Stubenrauch. 
Weber ist ein wachsendes mittelständisches Unternehmen, das 2003 sein erstes Tochterunternehmen in Polen eröffnet hat und 2012 zudem nach China expandierte. Die Weber Gruppe beschäftigt insgesamt mehr als 900 Mitarbeiter. Nachwuchsförderung hat für Weber einen hohen Stellenwert, ca. 10% der Mitarbeiter sind in Ausbildung (Auszubildende, Diplomanden, Trainees), von denen in der Regel alle übernommen werden.
Als Full-Service-Supplier für Kunststoff-Komponenten, Module und Systeme bietet Weber seinen Kunden das gesamte Spektrum des Projektmanagements: Von der Konzeption über die Entwicklung, den eigenen Formenbau bis zum serienreifen Produkt. Hierbei bewegt sich Weber vorwiegend in den Branchen Automobil, Gebäude- und Hausgerätetechnik sowie Heiztechnik. Seit 2011 ist der Spezialist für hochkomplexe Kunststofflösungen mit seinem neuen Geschäftsbereich wezi-med in der Medizintechnikbranche auf einem erfolgreichen Weg. Die Fertigung findet im Reinraum nach ISO Klasse 8 statt. Das Unternehmen ist dafür nach DIN EN ISO 13485 zertifiziert.
Vertreten ist Weber u.a. in den Produkten der Firmen BMW, Bosch Thermotechnik, Daimler, Dräxlmaier, Faurecia, IAC, Johnson Controls, Key Plastics, Magna Intier Automotive, Opel, Samvardhana Motherson Peguform, Viessmann, dem Volkswagen-Konzern und Volvo.
Kundenzufriedenheit und -begeisterung sind gelebte Praxis und werden durch höchste Qualität von Produkten und Dienstleistungen geschaffen. Hierfür stehen diverse Qualitätsauszeichnungen und die Zertifizierung nach DIN ISO 9001:2008, DIN EN 9100 und DIN ISO TS 16949:2009. 
Um wettbewerbsfähig zu bleiben, arbeitet das Traditionsunternehmen kontinuierlichen an Verbesserungen im Technologie- und Produktionsumfeld. Weber setzt auf schlanke Produktion, innovative Entwicklungen und umfassendes Technologie-Know-how. Kompetenzerweiterungen um die Themen Reinraumfertigung und Kunststoff-Lackierung runden das Profil des Full-Service-Suppliers ab.
Auch eine ausgeprägte Mitarbeiterorientierung und die ständige Überprüfung der Marktposition durch die Teilnahme an Benchmarking-Wettbewerben gehört zum Weber-Selbstverständnis. Diverse Preise und Auszeichnungen zeugen von der Leistungsfähigkeit des Kunststoffunternehmens. In den letzten Jahren waren das Nominierungen und Preise für Innovation und Managementleistungen durch die Society of Plastics Engineers (SPE), der „International Best Factory Award“, der „Finalistenoskar für den Mittelstand“, Preisträger „Excellence in Production“ beim Wettbewerb „Werkzeugbau des Jahres“. 


Kontakt:
Weber GmbH & Co. KG
Kunststofftechnik + Formenbau
Industriestr. 14
35683 Dillenburg
www.weber-dillenburg.de

 


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